Spies Hecker – Zwei Jahrzehnte Farbtonmessung auf Knopfdruck

20. März 2015

 

Vor 20 Jahren brachte Spies Hecker das erste Farbtonmessgerät auf den Markt. Seit fast einem viertel Jahrhundert unterstützt die Reparaturlackmarke damit seine Kunden praxisnah bei der Farbtonfindung.

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„Schon bei dem ersten Farbtonmessgerät lag der Schwerpunkt auf einer einfach anzuwendenden und zeitsparenden Formelsuche und somit auf einer Optimierung der Wirtschaftlichkeit im Lackierbetrieb“, blickt Color Management Spezialist Dietmar Wegener von Spies Hecker zurück. „Ein weiteres Argument für den Einsatz der Farbspektrometer war bereits vor 20 Jahren die hohe Zuverlässigkeit der Geräte. Das ColorDialog spectro ermöglichte den Betrieben die Nutzung der aktuellsten Technik und damit eine Werkstattausstattung am Puls der Zeit.“ Inzwischen hat die Reparaturlackmarke in Deutschland über 1.400 Farbtonmessgeräte im Einsatz. Weltweit sind es rund 30.000. Dabei handelt es sich heute um Geräte mit fotografischer Effektmessung, die in naher Zukunft mit einer webbasierten Formelsoftware vernetzt werden können.

Von 5- auf 3-Winkel-Messung

Begonnen hatte die Ära der Farbtonmessgeräte für Spies Hecker Kunden 1995 mit dem ColorDialog MA 64. Dabei handelte es sich um ein 5-Winkel-Messgerät, das mit einer speziellen Color Unix Software verwendet wurde. In der Anwendung zeigte sich, dass die Messung mit drei Winkeln durchaus ausreichend für die Farbtonfindung war. So stellte das 3-Winkel-Messgerät ColorDialog MA 90BR im Jahr 2003 eine weitere Innovation dar. „In Verbindung mit der zugehörigen Software war für den Lackierer auch damals schon eine automatische Formelkorrektur möglich“, erinnert sich Dietmar Wegener.

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Bis zur Vernetzung im Mischraum

Die stetig steigende Vielfalt an Varianten und Effekten erforderte eine Weiterentwicklung der Geräte. So wurde 2005 das ColorDialog spectro mit moderner LED-Optik eingeführt, das mit der Formelsoftware CRplus verknüpft ist. Seit 2013 ist das neueste Farbtonmessgerät, ColorDialog Delta-Scan, auf dem Markt. Es misst durch innovative Photo-Optik Farbtöne und Effekte in einem Arbeitsgang. Über die Formel-Software CRplus und Phoenix können die gemessenen Daten schnell mit den passenden Formeln abgeglichen werden. „Durch den Touch Screen ist das Delta-Scan auch hinsichtlich der Bedienbarkeit noch anwenderfreundlicher“, erklärt Dietmar Wegener. Nach dem Messen wird am Computer, zum Beispiel dem PC Desktop System ColorTint HD, die Mischformel errechnet. Diese kann der Lackierer im Anschluss direkt an die digitale Waage zum Ausmischen des Farbtons weiterleiten.

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„Präzisere, schnellere Farbtonmessung und eine noch stärkere Vernetzung im Mischraum: Vor 20 Jahren hat Spies Hecker mit ColorDialog die Weichen für ein zukunftsweisendes Color-Management gestellt und treibt die Entwicklung neuer unterstützender Tools stetig voran“, fasst der Experte zusammen.

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Weitere Informationen zu den Farbtonmessgeräten gibt es im Internet auf

www.spieshecker.com/de/de_DE/colors/colour-tools

 

Hintergrund: Die Geschichte der Farbtonmessgeräte bei Spies Hecker

1995: 5-Winkel-Messgerät ColorDialog MA 64

1998: Einsatz von ColorDialog MA 64 unter Windows

2003: Einführung des 3-Winkel-Messgeräts ColorDialog MA 90BR

2005: Wechsel auf 3-Winkel-Messgerät ColorDialog spectro mit Software CRplus

2013: Farbtonmessgerät ColorDialog Delta-Scan mit Effektmessung

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Mehr Informationen erhalten Sie auf www.spieshecker.de oder unter der Telefonnummer 0 22 34 /60 19-06.

Spies Hecker, eine der weltweiten Reparaturlackmarken von Axalta Coating Systems entwickelt optimale, praxisorientierte Lösungen, welche die Arbeit in Lackierbetrieben erleichtern und effizienter machen können. Mit hochwertigen Produktsystemen, kundenspezifischer Beratung und gezieltem Training ist Spies Hecker seit über 130 Jahren ein starker Partner des Lackierhandwerks. Das Unternehmen, mit Sitz in Köln, zählt zu den international führenden Autoreparaturlackmarken und ist in mehr als 76 Ländern aktiv.

Spies Hecker – näher dran!

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