Spies Hecker Trainingscamp für Nachwuchslackierer.

10. August 2011

Trainingscamp für Nachwuchsspieler.

Spachteln, füllern, lackieren: Im Rahmen eines zweitägigen Trainings setzten Bonner Berufsschüler im Spies Hecker Center gelernte Theorie in die Praxis um.

Einen verbeulten Kotflügel instand setzen, fachgerecht und professionell. Das war die Aufgabe von elf Schülern der Unterstufe des Bonner Heinrich Hertz Europakollegs Ende Mai während ihres Spies Hecker Seminars in Köln.
Immer wieder trainiert der Branchennachwuchs aus ganz Deutschland im Training Center des Kölner Lackherstellers, um Praxiserfahrung für den späteren Beruf zu sammeln. „Unsere Kundenberater und die Mitarbeiter in der Zentrale unterstützen die Berufsschulen gerne dabei, jungen Menschen einen praxisnahen Einblick in den Beruf des Lackierers zu geben“, betont Spies Hecker Geschäftsführer Jochen Kleemann.

Tiefer Einblick in das Berufsleben
Schwerpunkt dieses Seminars waren Untergrund- und Vorbehandlung, moderne Farbtonfindung und innovative Decklacktechnologien. Peter Engels, Spies Hecker Verkaufsleiter der Region Nord West, erklärt: „Für viele Jugendliche war es das erste Mal, dass sie in einer Lackierkabine standen. In den Lackier- und Karosseriebetrieben fehlt oft die Zeit, die Azubis schon im ersten Lehrjahr mit der Lackierpistole an den Reparaturschaden heranzuführen.“ Deshalb gibt Spies Hecker dem Nachwuchs besonders in der Anfangszeit ihrer Ausbildung immer wieder Gelegenheit, bei Intensivkursen das Berufsleben näher kennen zu lernen. „Die Motivation hält bis in den Arbeitsalltag an.“

Begeisterung für moderne Technik
Natürlich standen auch Themen wie Arbeitssicherheit auf dem Stundenplan. Auf besonderes Interesse stieß der Einsatz moderner Technologien wie die Farbtonfindung mit dem digitalen Spies Hecker Messgerät ColorDialog spectro und der Software CR-plus. „Die Jugendlichen haben schnell erkannt, dass der Beruf des Fahrzeuglackierers heute auch viel computertechnisches Know-how erfordert“, bilanziert Peter Engels und fügt hinzu: „Mit der Verarbeitung innovativer Lacksysteme wächst die neue Generation ganz selbstverständlich damit auf.“
Sowohl die Reparatur des Kotflügels als auch die Fertigung eines Test-Prüfungsstücks wurde mit dem neuen Wasserbasislack Permahyd Hi-TEC 480 durchgeführt. Das Test-Prüfungsstück der Azubis bestand aus einer Platte, die mittels einer Beschriftungstechnik zweifarbig auslackiert wurde.

Engagement für Ausbildung
Peter Engels resümiert: „Die Schüler haben die Informationen mit starkem Interesse aufgenommen, sie waren durchweg begeistert. Besonders beeindruckend: der Zusammenhalt untereinander, jeder hat dem anderen geholfen.“ Kooperationen in der Branche befürwortet auch Jochen Kleemann. „Die Zusammenarbeit zwischen Lackindustrie, Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen ist für uns aufgrund des drohenden Fachkräftemangels sehr wichtig“, unterstreicht der Spies Hecker Geschäftsführer. „Denn nur so haben wir die Möglichkeit, Jugendliche zu einem frühen Zeitpunkt ihrer Ausbildung für den Beruf zu begeistern.“

 

Quelle: spieshecker.de

 

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