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| Der Beruf Fahrzeuglackierer Hier geht es um den Beruf Fahrzeuglackierer. |
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#1 |
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Lackmischer
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Hi Leute
bin zufällig auf das Forum hier gestoßen und denke ihr könnt mir bestimmt weuterhelfen. Ich erzähl euch erstmal ein wenig zu meiner Person : Ich heiße Patrick, bin 20 Jahre alt und komme aus Baden-Württemberg. Momentan befinde ich mich im 3ten Ausbildungsjahr zum Fahrzeuglackierer. Arbeite aber jetzt schon seit 4 Jahren im selben Betrieb (vor der Ausbildung 1 Jahr gemacht). Wir sind ein Mittelgroßer Betrieb mit 3 Gesellen und 8 Lehrlingen, haben 2 Kombikabinen und einen Karoserie/KFZ Bereich. Meine praktischen Fähigkeiten würde ich als gut bezeichnen da ich von Anfang an viel lernen "durfte" und seit gut einem Jahr wie ein Geselle arbeite. Erfahrung/Kenntnisse habe ich auch in fast allen Bereichen erworben. Zu meinen Tätigkeiten gehörten : Oldtimerrestaurierungen, Lackien, Bei-lackieren, Ausbeulkenntnisse, Blechbearbeitung, Spachteln, schweißen, verzinnen, Finish-Arbeiten, usw. Am liebsten mache ich eigentlich Vorarbeit und es liegt mir auch am meisten. Aber auch das lackieren ist ok, bin kein star-lackierer aber es langt um es dem Kunden mit gutem Gewissen zu verkaufen. Jetzt zu meiner Situation : In ca 3-4 Monaten habe ich ausgelernt und wenn es finanziell klappt will mich mein Chef übernehmen. Bin eigentlich sehr zufrieden mit meinem Arbeitgeber und fühle mich wohl aber es gibt ein paar Gründe warum ich da nicht auf Dauer bleiben will. Ich würde gerne etwas eigenes "Aufziehen". Zerbrösele mir deswegen auch schon seit langem den Kopf. Ich dachte daran eine Werkstatt zu mieten und dort Smart-repair und Kleinarbeiten durchzuführen. Also keine Ganzlackierungen aber mal ne Tür oder Seitenwand. Das ganze wollte ich für den Anfang als 1Mann Unternehmen laufen lassen. Meine Freundin würde mir mit Rechnungen, Papierkram usw unter die Arme greifen sodass ich mich voll auf die Werkstatt konzentrieren kann. ( Sie hat schon Kaufmänische Erfahrung ) Ich habe mir auch schon einige Kostenpläne aufgestellt da ich eine ziemlich genaue Vorstellung habe. Erstausrüstung ca 8000 € beinhaltet u.a : - Spotter - Schweisgerät - 3 pistolen (base,clear,füller) - excenter mit staubsauger - Papier/Folienwagen - IR Strahler - Poliermaschine - Böcke,Lackierständer - Werkzeugwagen usw Mit 8000€ wäre ich dann echt schon top ausgerüstet und hätte alles was ich brauch. Auch habe ich schon Materialkosten pro Monat gerechnet, habe da aber nur grobe Anhaltspunkte da ich ja noch nicht weiß wieviel genau ich verbrauch. Außerdem habe ich mit Internetpreisen gerechnet und da gibt es ja auch günstigere Angebote. Jetzt meine eigentliche Frage: Eine Lackiererei zu mieten kann ich mir nicht leisten. Maximal geht eine Werkstatt mit ca 100-200qm. Darf ich da dann überhaupt drin lackieren, wenn ja wieviel. Es dreht sich ja auch um den Umweltschutz und die Auflagen die eine Lackierei erfüllen muss. Ohne Absaugung/Filter oder Kabine ist halt schlecht. Ich hatte vor den Boden zu fluten und einen Lackierbereich abzutrennen. Dann natürlich mit "Wasserfällen". Ich denke ihr wisst was ich meine. Ist es überhaupt möglich sowas aufzumachen oder darf ich dann nur minikratzer aus Stoßstangen entfernen. Die nächste Frage ist ob ich das genehmigt bekomme da ich einen Gesellenbrief und keinen Meister habe. Kenne jedoch auch LackierFACHbetriebe(ohne Meister) die sogar ausbilden. Sagt mir einfach mal eure Meinung was ihr so von der ganzen Idee haltet. lg patrick |
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#2 |
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Stossstangen Schleifer
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Meinen Informationen zufolge darf ein Fahrzeuglackierergeselle eine smart-repair Werkstatt aufmachen, dafür reicht eine mobile Absaugwand.
Aber du darfst auch nur smart-repair Arbeiten ausführen, und keine Tür oder mal ne Seitenwand (offiziell). Außerdem darfst du auch nicht mit Fahrzeuglackiererei werben, da in unserem Handwerk noch die Meisterpflicht besteht. Also wenn du eine professionelle Lackiererei eröffnen willst, musst entweder den Meister machen oder einen Meister einstellen. Jetzt zu deiner Idee: Selbständig machen finde ich grundsätzlich gut. Meine persönliche Meinung: Würde an deiner Stelle ersteinmal den Meister machen und professionell aufziehen, denn smart-repair kann mit ein bisschen Übung jedes Kind machen. Zudem wirst du über kurz oder lang deine Preise senken müssen um mit anderen sogenannten smart-repair Werkstätten mithalten zu können, das wird darauf hinauslaufen das du dich 1 Stunde hinstellen kannst für eine Stoßstange auszubessern und am Ende nur 40 € dafür verlangen kannst und da sind Materialkosten usw. schon eingerechnet. Das wiederum wird dazu führen das du dich bei den örtlichen Lackierereien unbeliebt machst weil du den Preis drückst. Bei uns in der Region Gab es auch viele smart-repair Werkstätten, jetzt gigt es nur noch zwei oder drei, aber auch nur weil die noch Fahrzeugaufbereitung anbieten. Also überleg dir das wirklich gut, erstell dir eine Pro und Contra Liste, und vor allem Informier dich bei der Handwerkskammer über deine Möglichkeiten. |
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#3 |
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Papierpresser
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Wegen Umweltschutz ist auch so eine sache, einer hält sich dran anderer nicht vor allem im Bereich Smartrepair da brauchst du nur bei A.T.U vorbeischauen die lackieren viel, und das ohne absaugung obwohl die mit einem mobilem absauggerät ausgestatet sind.
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#5 |
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Lackmischer
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Ok, schonmal Danke für eure Infos
![]() Am besten ich informiere mich mal bei unserer Handwerkskammer ob man den Meisterbrief brauch. Ich hatte auch schon überlegt ihn zu machen aber es ist halt auch eine starke finanzielle Belastung da ich schon einen eigenen Haushalt habe. Die Sache das ganze unter Lackaufbereitung laufen zu lassen ist an sich nicht schlecht. Aber wenn man nicht mal einen Kotflügel lackieren darf ist halt schlecht. Wer legt denn die Grenze fest ab wann ein Schaden zu groß ist ? Bei uns gibts ja auch ein paar Hinterhof-Werkstätten die lackieren dir alles ohne auf Umweltschutz usw zu achten. Ganz so extrem will ich natürlich nicht sein, aber ich wollte der Lackierer für den "armen Kunde von heute werden". Da steckt meiner Meinung nach noch das große Geld. Kenne jemand der hat sich selbstständig gemacht (auf seinem Firmenwagen steht "bei mir ist qualität noch zufall), er lackiert dir den Kotflügel wenns sein muss für 100 €. Und ich muss sagen sein Geschäft boomt wirklich und das als 1Mann Unternehen. Ist bei smart repair unbedingt eine absaugwand erforderlich ? Es gibt ja auch größer dimensionierte, dürfte man damit evtl auch mehr lackieren. |
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#6 | |
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Der ,der mit der Pistole tanzt
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Zitat:
wer die grösse fest legt kann ich dir nit sagen, jedoch darf die zu lackierende fläche nit grösser als ein DIN A 4 blatt sein.
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Qualität ist kein Zufall sondern ein Ergebnis logischen Denkens |
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#7 |
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Stossstangen Schleifer
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ein wunderschönen guten abend ...ich finde das thema hier ganz interessant da ich selber seit 4jahren mich mit der selbstständigkeit auseinander setze ,zudem muss ich sagen das ich eine richtige Fahrzeuglackierung anstrebe !!!
allerdings kann ich mich glücklichschätzen das ich im vorfeld schon 2autohäuser hätte die ich zu meinem kundenstamm zählen kann [zu 100%] sowie top vertretter habe die mich gut ausstatten können zu guten konditionen !! ich hätte aber diesbezüglich trotzdem noch mehr informationslücken !!!! -ich selber habe seit einem guten halben jahr ausgelernt !!! und die einzige hürde die ich besitze ist der Meister-titel !!!![finanziell wegen eigener wohnung usw nichtmachbar] zu meiner frage : ich weiss das man sich als Fahrzeuglackierer selbstständig machen kann wenn man 4jahre betriebswirtschaft vorweisen kann bzw bestättigt bekommt ,aber kann man sich diese bestättigung selber ausstellen wenn man 4jahre als smartrepairer selbstständig ist ?bzw durch den geschäftspartner in diesem sinne die Person mit der ich mich selbstständig mache ? den ehrgeiz für den meisterbrief habe ich allerdings sitzt mir einwenig die zeit im nacken da ich weiss das ich schon 2gross kunden hätte !!!!!und ich einen gesundenkundenstamm übernehmen kann !!!! |
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#10 |
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Spiegellackierer
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Hallo,
ich bin selber auf selbstständigen Beinen unterwegs. Bin gelernter Lackierer und habe mich mit KFZ Aufbereitung selbststängig gemacht. Ich biete nicht nur Spotrepair an, sonder auch Gebrauchtwagenaufbereitungen. Alleine vom Smartrepair leben zukönnen ist schwer. Es fängt schon mit der richtigen Räumlichkeit an, hast du ne Drecksbude für kleines Geld bleiben die Kunden trotz guter arbeit fern. Eine gute vorzeigbare Räumlichkeit kostet auch richtig Geld und das muß man auch erstmal reinbekommen. Nur mit Privatkunden ist das nicht machbar. Du brauchst Autohäuser, Versicherungen oder sonstige Großkunden. Wenn die einen Auftrag für dich haben, werden die erstmal den Preis drücken. Die wollen die Leistung von dir auch sofort, wie deine Auftragslage ist, interressiert deine zukünfigen Großkunden nicht. Das dann als Einzelkämpfer unter ein Hut zubekommen ist schwer. Ohne Großkunden kein Geld, mit Großkunden keine Zeit. MFG Manuel |
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