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#1 |
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Team
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Der Thread ist glaube ich schon lange mal überfällig und wird von einem Hobbylackierer wie mir geschrieben.
Das Thema diesmal bezieht sich auf den eines der wichtigsten Teile für das Lackieren. Der Kompressor Als Laie sollte man sich vorher auch genau überlegen wieviel man ausgeben kann oder will. In erster Linie ist die Abgabeleistung und nicht die Ansaugleistung wichtig!! Diese sollte größer sein als der Verbrauch der Pistole in der Minute. Dieser hier als Beispiel hat eine Abgabeleistung von 305L/min. Die Ansaugleistung beträgt 400L/min. Da bei den meisten Lackierpistolen 250L/min die Regel sind empfiehlt es sich mindestens eine Abgabeleistung von 300L/min zu haben. Natürlich ist eine höhere noch viel besser da der Kompressor nicht alle mal nachpumpt und sich auch nicht so viel Kondenswasser bilden kann. Ich habe mich für den GÜDE 415/50/10 entschieden. Das ist der letzte in der Baureihe mit 230V Anschluss. Alle größeren Güde Kompressorren mit Abgabeleistung sind dann Starkstromanschluß. 20.JPG Was nicht fehlen darf ist natürlich der Wasserabscheider. Dieser wurde im Baumarkt gekauft, da er nicht im Lieferumfang des Kompressors dabei ist. Unten gibt es eine kleine Schraube, hier läst man von Zeit zu Zeit das eventuell angesammelte Kondenswasser ab. Der Druck wird hier auch eingestellt, da es sich um einen Wasserabscheider mit Manometer handelt. Der Druck ist bei 5 Meter Schlauchlänge auf 2,5 bar einzustellen das effektiv an der Pistole 2bar herauskommen. Bei 10 Meter ist er auf ca. 3bar einzustellen. 21.JPG Ganz unten am Bauch des Kompressors befindet sich das eigentliche Kondenswasserablasventil. Tipp: Vor jedem Gebrauch des Kompressors (nur bei nicht so häufigen Gebrauch) das Kondenswasser wie folgt ablassen: Den Kompressor "füllen" lassen/anschalten. Nachdem er fertig gepumpt hat Ausschalten. Nun einen kleinen Becher unter das Ventil stellen und langsam aufschrauben. Das Kondenswasser entweicht. Hier kann unter anderem Orangeness Wasser austreten, wenn das der Fall ist, dann habt ihr nicht regelmäßig Kondenswasser abgelassen ![]() 22.JPG Nun zum Öl: Das Öl sollte einmal im Jahr gewechselt werden. Motorenöl 15W40sollte man als Sommerlackierer verwenden laut Güde. Als Winterlackierer schlägt Güde jedoch 5W40 vor. Hier ist auf die richtige Füllhöhe zu achten. Diese sollte immer in der Mitte des Schauglases sein. 23.JPG Auch die Luftfilter, hier zweifach vorhanden, sollte monatlich auf Verschmutzung geprüft werden. Denn saubere Luft ist genauso wichtig für den Kompressor um eine lange Lebenszeit zu haben. 24.JPG Ich hoffe ich konnte euch bei eurer Entscheidung ein wenig weiterhelfen. Nicht die Marke hier beachten, die habe ich nunmal gewählt. Der Thread richtet sich nur zur Instandhaltung/Reinigung eines Kompressors. Gruß Daniel |
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#3 |
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Lebende Lacker Legende
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Moin, Daniel
Wieder ein sehr guter Beitrag von Dir. ![]() Ich muss dazu noch sagen, so manch ein Lackierer kann es nicht so gut beschreiben, wie Du es machst. Du bist der Beweis dafür das man nicht unbedingt ein gelernter sein muss. Klasse das Du so einen Einsatz hier zeigst. Gruß Holger |
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#5 |
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Papierpresser
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Hallo,
bin neu hier und finde es schonmal richtig gut, das es ein Lackiererforum gibt. ![]() Ich habe eine Frage zu dem Beitrag mit dem Kompressor. Wie groß sollte das Volumen des Kessels sein ? Lackierung von Kleinteilen: ? wie Spiegelkappen, Leisten Lackierung von Mittelgroßenteile: ? Tür, Hecklappe usw. Lackierung von Großenteilen: Auto Zwar habe ich jetzt gelesen wie stark bzw hoch die Abgangsleistung sein sollte, jedoch wäre es doch für mich interressant zu wissen, wie groß der Kessel sein muss, da ich ja nicht will das der Kompressor jede Minute anspringt. Ich geh jetzt mal von der Spritzpistole Satajet 3000RP Digital aus Luftverbrauch:295 L/ min Bitte berichtigt mich falls meine Aussage nicht stimmt ! 295 l / min Luftverbrauch meiner Pistole, Abgangsleistung ca 350 l des Kompressors. Somit reicht die Größe des Kompressors aus, um die Pistole mit Luftdruck zu versorgen. Sprich ohne Kessel würde die Leistung reichen, jedoch würde der Kompressor durchgehend laufen. So Kesselgröße nehmen wir an 300 L, somit folglich 1 Minute Luftdruck ohne anspringen des Kompressors, wenn kein Betriebsdruckeinsteller vorhanden wäre. Vielen Dank schon jetzt mal. ps:( Umschüler 1 Lehrjahr ab nächste Woche Freitag 2 Lehrjahr ) |
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#7 |
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Papierpresser
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Hallo,
ich habe auch nichts von der Ansaugleistung geschrieben. Wonach richtest du die Kesselgröße ? Sorry, wenn ich das sage, im Schrauber Forum antworten auch Leute, je mehr Hubraum desto besser hmmm. Deswegen habe ich die Kategorien unterteilt: Kleinteile usw. Freundliche Grüße, C.A |
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#9 |
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Kotflügel Lackierer
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Tach
Naja bei den Fahrbaren Kompressoren gibt es ja in der Regel nur die 50l Kessel und die 90l Kessel. aber die 90l Kessel gibt es ja erst bei den größeren Motoren. Also wirds dann auch teurer. Also für ganze Autos würd ich dann schon nen 90er nehmen.
__________________
Carpe diem...! |
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#10 |
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Spiegellackierer
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Hi...
da mein kompressor soeben kaputt geworden ist muss ein neuer her. ich ahb zurzeit den kompressor einen bekannten. (200l, 650l/min abgabeleistung) hamma das teil. = unbezahlbar ich habe heute bisschen herumgeschaut und auf den kompressorn steht nur ansaugleistung 400l/min drauf. abgabeleistung bei fast keinen. kann ich den nehmen mit 400l/min ansaugleistung? ich brauche es eigendlcih nur zum füllern und spot repairs danke. lg, kevin |
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| Stichworte |
| handhabung, instandhaltung, kompressor, pflege |
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