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Finish Fragen zum Polieren,Staub rausschleifen u.s.w. Hier seid ihr richtig.

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Alt 29.07.2010, 17:25   #1
Floh-Bull
Lackmischer
 
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Standard Beispritzverdünner

Hallo Leute,

Ich hab da mal eine Frage. Habe auf meinem Autodach zwei Antennenlöcher, die ich angefangen haben zu rosten. Hab das soweit alles geregelt bekommen, entrostet, gefüllert, lackiert, alles kein Problem. Bis auf...
Ja, bis auf den Klarlack. Hab nen Mipa Klarlack. Dann hab ich mir diesen 2K-Löser (Mipa) besorgt, wegen der Beilackierung. Weil ich vorher schon mal festgestellt hab, dass die Grenzen sich absolut bescheiden polieren lassen, sieht man immer. Also sollte 2K-Löser Abhilfe schaffen. Beim Polieren der Grenzflächen stellte ich dann fest, dass das Ergebnis irgendwie ziemlich gleich ist.
Mehrfaches Probesprühen auf intaktem Altklarlack an versteckter Stelle brachte nichts. Das Zeug löst Altlack überhaupt nicht an.

Fachfrage nun: Mit was kann ich den intakten Altklarlack anlösen, damit ich diese Grenzen nicht mehr sehe nach dem Polieren? Oder wie geht das anders? Das ganze Dach wollte ich allerdings nicht klarlackieren.
Floh-Bull ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 29.07.2010, 17:30   #2
Yeah
Der ,der mit der Pistole tanzt
 
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hast du direkt nach dem lackieren die beispritzverdünnung benutzt ?

Zitat:
Mipa 2K-Löser ist eine spezielle Lösemittelmischung zur Auflösung von Spritznebelrändern beiPunktausbesserungen und Beilackierungen. Optimales Anlösen von Lackoberflächen ,z.B. beim Beilackieren in der Altlack.Verwendung als Beispritzverdünnung.Mipa 2K-Löser kann bei folgenden Produkten eingesetzt werden:- AC 2K-Acryl-Autolack- PUR 2K-PUR-Acryl-Fahrzeuglack MS-Qualität- OC 2K-PUR-Autolack HS-Qualität- 2K-Klarlacke- BC 2-Schicht-BasislackeNach dem Lackiervorgang die Auslaufzonen sofort mit Mipa 2K-Löser überspritzen. Nach 10 - 15 Sekunden die Spritznebelränder auflösen.Inhalt: 1 LiterAuch als 400ml Spraydose erhältlich! --> Aerosole 2K-Löser 400mlHinweise: Nicht auf thermoplastischen Lackierungen verwenden!Mind. 4 Jahre lagerfähig.
gruss
Yeah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2010, 23:08   #3
Astra101
Team
 
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Mitglied mit Erfahrung

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Anscheinend nicht. Sonst hätte er selbstverständlich angelöst. Würde abschleifen bis vorsichtig zum Basislack, gegebenfalls den nochmal sprühen, dann Klarlack drauf und gleich Beispritzverdünnung hinterher.
__________________
Gruß Daniel
Astra101 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2010, 09:38   #4
Vampier79
Spiegellackierer
 
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Ein Tip von mir! Liegende Flächen wie Dach, motorhaube,usw, immer komplett lackieren! Weil man es fast nicht hinbekommt! Hab ich auch schon von anderen gehört, gelesen!

gruss
Stefan
__________________
Schau in der U-Bahn nicht aus dem Fenster, wenn dir jemand versucht in die Augen zu schauen, sondern schenke ein Lächeln und das lächeln kommt meistens zurück!
Vampier79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2010, 21:39   #5
Waldmensch
Kotflügel Lackierer
 
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Vampier, darf ich wiedersprechen? Ob liegende oder Stehende Fläche. Das ist egal. So Meine Erfahrung.

Beim Dach ist es etwas .. nun ja.. schwierig wenn man wenig übung hat. Aber den Löser von Mipa einfach so anwenden:

- Schadstelle lackieren mit Klarlack

- Einen Nebelgang wie du es gewohnt bist machen, damit man einen Rand hat zum Bei-Polieren

- und diesen dann mit dem Löser von Mipa ansprühen (so wie es das Technische Merkblatt vorsieht)

(ich hab noch nie mit Mipa lackiert, kann also kein feedback zum Produkt geben)

Hoffe das ist eine Kleine Hilfe. Zum Polieren:

- achte das die Fläche NIE heiss wird. Sonnst reisst der Lack immer auf und du siehst was nicht gesehen werden sollte

- achte auf die optimale Politur und die Menge

- und gib nicht gleich vollgas mit der Poliermaschine, zu hohe Drehzahlen vergrößern die Chance das der Lack aufreisst und man die Stelle wieder sieht.

- zu aller letzt: zum Schleifen kein grobes schleifpapier hernehmen, je feiner desto besser und leichter lässt es sich polieren

Viel Erfolg
__________________
Hier steht irgendwas interessantes. Nur was?
Waldmensch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2010, 21:56   #6
majeston
Motorhauben Lackierer
 
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das will ich sehen wie du ne Haube spottest ohne das man es sieht....
majeston ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2010, 23:46   #7
555Nase
Papierpresser
 
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Zitat:
Zitat von majeston Beitrag anzeigen
das will ich sehen wie du ne Haube spottest ohne das man es sieht....
Das stimmt allerdings. Ich beschäftige mich beruflich schon seit Jahren mit Beilackierungen und kann dann sagen das Hauben, Dächer etc. nur mit sehr sehr viel Übung beizulackieren sind. Selbst dann sieht mann immer (!) wo beilackiert wurde.

Das was Waldmensch beschrieben hat ist im großen und ganzen korrekt. Wichtig ist halt das man den Löser SOFORT auf die Randzone vom Klarlack sprüht!
Mit dem Mipa kenn ich mich nicht aus, aber das Produnkt von Standox kann ich sehr empfehlen!

Grüße

555Nase
555Nase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.08.2010, 06:07   #8
Vampier79
Spiegellackierer
 
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Zitat:
Zitat von Waldmensch Beitrag anzeigen
Vampier, darf ich wiedersprechen? Ob liegende oder Stehende Fläche. Das ist egal. So Meine Erfahrung.

Beim Dach ist es etwas .. nun ja.. schwierig wenn man wenig übung hat. Aber den Löser von Mipa einfach so anwenden:

- Schadstelle lackieren mit Klarlack

- Einen Nebelgang wie du es gewohnt bist machen, damit man einen Rand hat zum Bei-Polieren

- und diesen dann mit dem Löser von Mipa ansprühen (so wie es das Technische Merkblatt vorsieht)

(ich hab noch nie mit Mipa lackiert, kann also kein feedback zum Produkt geben)

Hoffe das ist eine Kleine Hilfe. Zum Polieren:

- achte das die Fläche NIE heiss wird. Sonnst reisst der Lack immer auf und du siehst was nicht gesehen werden sollte

- achte auf die optimale Politur und die Menge

- und gib nicht gleich vollgas mit der Poliermaschine, zu hohe Drehzahlen vergrößern die Chance das der Lack aufreisst und man die Stelle wieder sieht.

- zu aller letzt: zum Schleifen kein grobes schleifpapier hernehmen, je feiner desto besser und leichter lässt es sich polieren

Viel Erfolg
Klar darfst du mir wiedersprechen!

Habe auch nicht gesagt das es überhaupt nicht geht!
Ich kenne auch einen super lackierer der das fast perfekt hinbekommt!

Dachte halt nur mit meinem Tip jemandem weiterzuhelfen der kein profi ist!

ich musste es mir auch erst erklären lassen wie das mit dem lack-löser überhaupt funktioniert

mfg
Stefan
__________________
Schau in der U-Bahn nicht aus dem Fenster, wenn dir jemand versucht in die Augen zu schauen, sondern schenke ein Lächeln und das lächeln kommt meistens zurück!
Vampier79 ist offline   Mit Zitat antworten
Danke Vampier79 für den Beitrag :
Alt 01.08.2010, 23:38   #9
lackierpistole
Papierpresser
 
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Also, richtiger Beispritzlöser ist eine ziemlich schlechte Lösung für eine Beilackierung. Wenn du den Löser roh verwendest, indem du ihn auf den Übergang lackierst, erntest du schlecht zu polierende Übergänge mit Klarlackabriss. Probier mal ein wenig Klarlack mit dem Löser zu mischen und dann erst zu lackieren, das geht wesentlich besser. Mischung so 50/50.
Am besten ist Spotblender, ein 1K-Klarlack! Den bitte nur mit einer Mini-Pistole (Düse 0,8-1,0) in den frischen Übergang lackieren und du siehst nach 2 Minuten keinen matten Nebel mehr. Ich schaffe es mitlerweile bei hellen Lacken OHNE nachpolieren keinen optisch sichtbaren Übergang zu erziehlen. Trotzdem würde ich keine liegenden Teile spotten...
__________________
war mal Lösemittel süchtig...
lackierpistole ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 04.08.2010, 18:43   #10
Lack-Matze
Routinier
 
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Standard ,,Spotlöser,,

Zitat:
Zitat von lackierpistole Beitrag anzeigen
Also, richtiger Beispritzlöser ist eine ziemlich schlechte Lösung für eine Beilackierung. Wenn du den Löser roh verwendest, indem du ihn auf den Übergang lackierst, erntest du schlecht zu polierende Übergänge mit Klarlackabriss. Probier mal ein wenig Klarlack mit dem Löser zu mischen und dann erst zu lackieren, das geht wesentlich besser. Mischung so 50/50.
Am besten ist Spotblender, ein 1K-Klarlack! Den bitte nur mit einer Mini-Pistole (Düse 0,8-1,0) in den frischen Übergang lackieren und du siehst nach 2 Minuten keinen matten Nebel mehr. Ich schaffe es mitlerweile bei hellen Lacken OHNE nachpolieren keinen optisch sichtbaren Übergang zu erziehlen. Trotzdem würde ich keine liegenden Teile spotten...
Hey,
Spotten und Beispritzen ist echt ne Kunst für sich,,,,,,,
Ich hab mal nen Kollegen gehabt ,der so beim Lackieren von normalen Flächen,,,nah geht so,,,war,,,, aber alles was dann mit anspritzen zu tun hatte ,,,Tooooop,,,,
Sein Tipp war mal:ebenso wie hier schon erwähnt,Klarlack und Beispritzverdünner zu mischen,sein mischungsverhältnis hat er aber für sich behalten.

Spotlöser:so habe ich es mal gelernt auf nen Lehrgang-- ist für beilackierung in ungeschliffene oberflächen da,,,,,,,und wenn möglich ohne viel Nachpolieren,,,macht ja auch sinn,,,dafür ist ja auch spotten eigendlich da
,,,,wenig Material,,,wenig Zeitaufwand,,,wenig Arbeitsaufwand,,


Spotlöser in geschiffene stellen,,,, unnötig ,,,zu teuer,,,da kannste gleich Beispritze-L. nehmen und nachpolieren.
Polieren ist klar... immer Auf maschiene achten ,,, Drehrichtung und bewegungen des Tellers,,,immer aus der Lackierung in den Altlack hinnein,,,

Aber wie hier schon erwähnt zu diesen Thema,jeder so wie er am besten kann und mag,,,,,,,,,,,,,,,
Gruß,,,,,
Lack-Matze ist offline   Mit Zitat antworten
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