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Die Spritze Fragen und Diskussionen rund um die Lackierpistolen.

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Alt 26.10.2007, 01:23   #1
2er
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Standard Aufbau einer Lackierpistole.

Hi

Hier habe ich mal den Aufbau einer Lackierpistole.




[1]Luftdüse / Hornbohrung
[2]Farbdüse
[3]Farbnadel
[4]Dichtung / Farbnadel
[5]Luftkolben
[6]Batterie
[7]Abzugshebel
[8]Digitale Druckanzeige
[9]Farbkenzeichnung (z.b Rot = Klarlack , Grün = Füller)
[10]Druckluftanschluss
[11]Rund,Breitstrahl Regulierung
[12]Druckluft Regulierung
[13]Materialmengen Regulierung
[14]Lacksieb
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Alt 28.10.2007, 18:26   #2
2er
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Hier auch was zur Spritzdüse.


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Alt 28.10.2007, 19:34   #3
wlad
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Spritzpistolen, Spritzsysteme


Werkzeuge, die zum Auftragen von Beschichtungsstoffen durch Zerstäuben dienen.
Bei den Spritzpistolen ist die einfache Fixierspritze (Fixiergeräte) durch eine
komplizierte Konstruktion ersetzt, bei der die Zufuhr von Spritzmaterial und Pressluft
automatisch erfolgt und durch einen Abzugshebel manuell regulierbar ist. Das
Lack-Luft-Gemisch tritt durch eine Düse aus und wird durch die Düsennadel
reguliert. Die Lackzufuhr zur Düse erfolgt nach verschiedenen Verfahren:

1. Saugsystem: das Material fließt durch die Schwerkraft in die Pistole;

2. Fließsystem: das Material wird aus dem unten hängenden Becher hochgesaugt;

3. Großbetriebe mit ständiger Spritzarbeit verwenden das Drucksystem, bei dem der
Beschichtungsstoff der Pistole aus größeren Kesseln unter Druck zugeführt wird.
Ein Nachfüllen durch den Verarbeitenden erübrigt sich dadurch. Um ein Absetzen
von Pigmenten usw. zu verhüten, wird der Inhalt der Druckkessel durch Rührer u.ä.
in Bewegung gehalten. Eine Weiterentwicklung des Drucksystems ist das
Umlaufsystem, das die zu spritzende Lackfarbe in ständiger Bewegung hält und den
von der Pistole zurück laufenden, nicht benötigten Anstrichstoff stets wieder durch
ein Sieb treten lässt. Dies garantiert gleichbleibende Viskosität, Temperatur und
Reinheit und verhindert ohne zusätzliche Rührvorrichtung das Absetzen schwerer
Bestandteile.

Bei den Druckluftpistolen selbst unterscheidet man zunächst zwischen Hochdruck-
und Niederdruckpistolen. Die Luftzufuhrkanäle bei den letzteren sind viel größer als
bei Hochdruckpistolen, denn im Niederdruckverfahren wird die 8- bis 10fache Menge
Luft verbraucht und oft auch ein Teil der Druckluft in den Farbbecher abgeleitet,
damit die Flüssigkeit unter leichtem Druck zur Spritzdüse gelangt.
Niederdruckpistolen besitzen eine Ausblasöffnung, durch welche bei
eingeschaltetem Gebläse die Luft ausströmt, solange sie nicht durch Bedienung
des Abzugshebels, der die Ausblasöffnung schließt und die Farbzufuhr freigibt, zur
Düse geleitet wird. HVLP-Spritzen. Die Form des Spritzstrahls hängt davon ab, wie
die Druckluft aus dem Pistolenkopf austritt. Die Strahldicke wird vom
Düsendurchmesser bestimmt. Die Düsen sind auswechselbar. Die drei Teile
Luftdüse, Farbdüse und Farbnadel, die aufeinander abgestimmt sind, müssen stets
zusammen ausgewechselt werden. Für verschiedene Spritzstrahlformen benötigt
man dagegen unterschiedliche Pistolenköpfe. Bei den zumeist üblichen
Spritzpistolen sind die Möglichkeiten Rundstrahl und Flachstrahl kombiniert, indem
zwei verschließbare zusätzliche Seitenluftdüsen eingeschaltet werden können,
deren Luftstrahl den aus der Mitte austretenden Rundstrahl flachbläst. Meistens
geschieht die Einstellung stufenlos, sodass Zwischenformen des Spritzstrahls
eingestellt werden können. Für spezielle Lackierobjekte oder Lackmaterialien gibt
es verschiedenste Düsenausführungen, wie Rundstrahl- und Schlitzdüsen,
Tellerinnenmischdüsen u.a.

Als Sonderformen von Druckluft-Spritzpistolen sind erwähnenswert die
Mischpistolen mit je zwei Zuleitungen und Spritzdüsen (oder einer
Spezialmischdüse), die zum Verarbeiten von Zweikomponentenlacken dienen. Um
vorzeitige Reaktion der Lackbestandteile zu verhindern, wird hier der Härter erst vor
der Spritzdüse in den Stammlackstrom geleitet oder aber getrennt ausgespritzt,
sodass sich die Komponenten im Spritzstrahl vereinigen. Ferner gibt es
Mehrfachpistolen, auf welche zwei (oder mehr) Farbbecher montiert sind (bzw. in die
mehrere Zuleitungen münden), sodass man abwechselnd oder gleichzeitig
verschiedene Lacke spritzen kann.

Heißspritzpistolen sind mit elektrischen Einrichtungen verbunden, die die
Spritzmaterialien erwärmen. An einem Thermostat stellt man die Durchlauferhitzer
so ein, dass gleichbleibende Temperatur des Spritzgutes gewährleistet ist. Beim
Spritzen im Druck- oder Umlaufverfahren verwendet man normale Spritzpistolen; der
fließende Beschichtungsstoff wird durch um die Farbzuleitung gelegte
Heizeinrichtungen erhitzt und durch i.d.R. elektrisch oder aber mit strömendem
Heißwasser geheizte Außenschläuche warmgehalten.

Airless-Spritzpistolen: Für das Airless-Kalt- und Heißspritzen sind
Spezialspritzpistolen erforderlich, die dem für diese beiden Verfahren üblichen
Lackdruck von 40 – ca. 600 bar standhalten. Da hier nur der Flüssigkeitsdruck zum
Zerstäuben des Lackes dient, fallen alle komplizierten Steuerungseinrichtungen für
Luft fort. Der Aufbau einer solchen Spritzpistole ist daher sehr einfach, der
Spritzstrahl ist relativ "hart".

Elektrische Spritzpistolen: Ein Elektromotor treibt die Hochleistungspumpe an.
Diese saugt das Material aus dem Farbbecher, verdichtet es auf 120 – 160 bar und
drückt es zur Düse. Die Funktionsweise entspricht also dem Airless-Gerät. Die
Düsenbohrungen liegen zwischen 0,3 und 1,5 mm. Zum Spritzen größerer Flächen
lassen sich die üblichen Rundstrahlpistolen gegen Flachstrahldüsen wechseln. Mit
den elektrischen Spritzpistolen kann man die großen Flächenleistungen der
üblichen Airlessgeräte natürlich nicht erreichen. Man verwendet die elektrischen
Spritzpistolen v.a. zum Verarbeiten von dünnflüssigem Material. Die Geräte sind
preisgünstig, handlich und nahezu wartungsfrei.

Pflege der Spritzgeräte: Nach jedem Gebrauch ist sorgsame Reinigung der
Spritzpistolen notwendig. Zunächst wird Verdünnungsmittel durchgespritzt, danach
werden die Düsen und die Farbnadel in Verdünnung gelegt und gesäubert. Die
ganze Druckluftpistole darf man nicht in das Reinigungsmittel legen, weil die
Dichtungen (Leder, Gummi, Kunststoff) dadurch zerstört würden. Die pflegeleichten
Airless-Pistolen sind in dieser Hinsicht unempfindlich. Bei Kombinationsgeräten ist
die Pflegeanleitung des Herstellers zu beachten. Vorteilhaft ist der Einsatz von
Spritzpistolen-Reinigungsanlagen (Waschanlagen), die eine schnelle und
schonende Reinigung ermöglichen.

Quelle: Malerlexikon von Callwey
wlad ist offline   Mit Zitat antworten
Danke wlad für den Beitrag :
Alt 08.12.2008, 20:34   #4
Loewe Opta
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Spritzpistolen sind ne nette Sache wenn mann sie pflegt!!!!!!!!!.
Ich habe mal die Tage inn ner Restekiste der Firma geschaut und ne Walter Pilot III gefunden,menno was n Siff.pfui bähhhh.

Aber ihr kenn mich,das was ich in den Fingen bekomm wird schon,nun ich hab sie mal zerlegt und gereinigt,innen kommt noch.
Komm eben nach 2 Std polieren aus n Kellern und muss sagen,WOW sieht die gut aus,( nur mit n Baumarktset gemacht)

Alles was Messing ist,mhhhh brauch noch ne Ladung Politur,auch das äussere,aber wenn mein Lackiermeister sie sieht morgen der fällt um.
In der Pistole ist ne Hülse geschraubt dort wo der Becher drann kommt da ist sie defekt,aber ich habe schon ne Mail nach Walter in Wuppertal geschickt,sie können helfen.
Muss sie nur vorsichtig ausbohren per Dremel,dann kommt ne neue rein.
Fotos ,ich versuche es morgen ,sie steht vor mir ,wasn Glanz geil.
Gruss Paul.
__________________
IWL Roller Troll1 bj 1964 ,-- 2 mal Berliner Roller bj 62--Trabant 601 S bj 86--Trabant 601 S bj 1980 !! Trabant P 500 bj 1960--Trabant P 600 bj 1963--NSU Quickly N bj 1956.
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Alt 08.12.2008, 21:56   #5
plasma1210
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eine Pilot III, einfach geil die Spritze, serienmäßig für konventionelle Lacke bestückt,
man kann aber Düsensätze für Wasserlacke aus Edelstahl nachbestellen.
Und was noch besser ist , die Düsensätze sind von 0,5 bis 3,5 mm lieferbar.
Du wirst viel Freude an der Flinte haben, falls du die hinbekommst.
plasma1210 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2008, 22:31   #6
Loewe Opta
Kotflügel Lackierer
 
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Moinsen Problem gelöst.

In der Pistole ist ne neue Hülse drinn hab die alte vorrrrrsichtig ausgebohrt ist ja n linksgewinde,das soll auch mal einer wissen.
Am Gewinde sind gannnnz kleine Macken drann,hab aber vorsichtigerweise n Teflonband drummgewickelt ums Gewinde.
Morgen mal n Becher anschrauben von der anderen,und mal mitnehmen zur Firma und reinigen per Druckluft und verdünner.
Ein Glück das nicht mehr kaputt gegangen ist.
Eingeschraubt ist ne 2 mm Düse,denk damit kann ich ordendlich mit Füller arbeiten.

Mfg Paul.
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Alt 11.12.2008, 00:48   #7
sleepwalker42
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Standard durcheinander

Zitat:
Zitat von wlad Beitrag anzeigen
Spritzpistolen, Spritzsysteme

1. Saugsystem: das Material fließt durch die Schwerkraft in die Pistole;

2. Fließsystem: das Material wird aus dem unten hängenden Becher hochgesaugt;
Ist da nicht ein bisschen was durcheinander gekommen :-)

Mfg Daniel
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Alt 11.12.2008, 17:58   #8
Loewe Opta
Kotflügel Lackierer
 
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Tach.
Schlechte Nachrichten,die Walter geht nicht mehr,brauche n neuen Pistolenkörper,weil da wo normalerweise Luft rauskommt ,kommt verdünner shit.
Da war wol der Bohrer n bischen zu tief drinn weil die Hülse ist unten nicht gerade sondern schräg,heisst in der Pistole passt sie genau hinein das gegenstück ist auch schräg,vergleich mit ner Brille die Gläser,sonn scheiss.( aussen und innen)

Mein Fehler,aber die andern Teile kann ich ja noch gebrauchen,mal ne Mail an Walter schicken ob sie so was haben,ist eben raus.

Heut ne nagelneue Nadel und Düse bekommen von n Kollegen,die andern Luftkappen baden in verdünner.
Gruss Paul.
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Alt 11.12.2008, 18:46   #9
Holger
Lebende Lacker Legende
 
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Zitat:
Zitat von sleepwalker42 Beitrag anzeigen
Ist da nicht ein bisschen was durcheinander gekommen :-)

Mfg Daniel

Wenn das keiner Liest, stolpert man auch nicht darüber

Aus dem Lexikon Kopieren kann jeder, nur wenn man nicht selber den Text Kontrolliert, passieren solche Fehler.

Aber gut, das Du den Beitrag mal gelesen hast, so wurde der Fehler auch mal entdeckt.

Gruß

Holger
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Iwata
Alt 11.12.2008, 18:57   #10
b2b
Lebende Lacker Legende
 
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Zitat:
Zitat von Holger Beitrag anzeigen
Wenn das keiner Liest, stolpert man auch nicht darüber

Aus dem Lexikon Kopieren kann jeder, nur wenn man nicht selber den Text Kontrolliert, passieren solche Fehler.
So ganz gefällt mir die Doku nicht!

Die Erklärung mit dem Fließsystem ist nicht ganz richtig.
Beides sind Unterdrucksysteme, die die Farbe durch Unterdruck ansaugt.
b2b ist offline   Mit Zitat antworten
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